Geburt mit Laktoseintoleranz - Angst v. Durchfall


Hallo ihr Lieben! Ich hab heute eine etwas „pikant u. für mich ziemlich peinliche“ Frage u. hoffe, dass ich dann nach vielem googlen eventüll Gleichgesinnte finde, welche vor dem gleichen Problem bzw. den selben Sorgen gestanden haben. Vorab kurz zu den Umständen: Ich hatte 2011 eine Magenbypass OP u. hatte davor schon MINIMAL eine Tendenz zur Laktoseintoleranz, jedoch nur bei Sahnesaucen, alles andere war absolut kein Problem. Nach der OP hatte ich ca. 2 Jahre absolut gar kein Problem mit Laktose und dann urplötzlich kam es von einem auf den anderen Tag in voller Stärke. Selbst Laktosefreie Produkte sind in Summe einfach der Horror und ich renne ständig zur Toilette, habe die schlimmsten Blähungen und oft Magenschmerzen. Bei der OP 2011 gab es auch leichte Komplikationen weshalb etwas mehr geschnitten werden musste. Nun ist es so, dass durch die schnelle Verdauung und die wirklich absolut horrormäßige Laktoseintoleranz mein Leben richtig beeinflusst ist. Ich dachte schon eine Zeit lang, dass ich vielleicht irgendwelche Bakterien oder so eingefangen habe und es gar nicht an der Laktose alleine liegt, aber nach ein paar Untersuchungen wurde mir gesagt, dass laut Auswertung wohl alles soweit ok ist und ich damit leben werde müssen. Nun habe ich damit zweierlei Sorgen und Probleme und hoffe, dass ich Gleichgesinnte finde die mir ihre Erfahrungen mitteilen können und mir vielleicht meine Ängste nehmen!
1. Thema Job. Es ist mir unmöglich morgens pünktlich außer Haus zu gehen und irgendwann um 7 oder 8 Uhr im Büro zu sitzen und meiner Arbeit nachzugehen. Da gerade zwischen 6 und 8 Uhr die Hauptzeit meiner morgentlichen Toilettengänge beginnt. Hauptzeit daher, da ich mir mit der Entleerung einerseits sehr schwer tu und ich ewig auf Toilette brauche, zum anderen weil es meistens bis zum späten Vormittag in mehreren MEHR ALS SPONTANEN Toilettengängen endet. So lange bis ich mich wirklich leer fühle, vorher traü ich mich auch gar nicht außer Haus, weil das binnen Sekunden auftritt und ich es durch den Gasbauch auch nicht zurückhalten kann. Das beeinflusst natürlich mein komplettes Leben was Job, Einkauf, Besuche, Ausflüge usw. betrifft! Noch dazu muss ich sagen, dass es wirklich übelst riecht, das wohl auch aufgrund der Gase durch die Laktoseintoleranz. Wie geht ihr damit um? Es gibt ja kaum Jobs die morgens bis mittags auf einen warten (gerade in meinem erlernten Beruf im Büro) bzw. wenn ihr auf Arbeit auf Toilette müsst? Erstens ist es ja total peinlich wenn es so stinkt und zweitens wartet doch kein Arbeitgeber 30-45 Minuten bis du auf Toilette fertig bist!? Wie regelt ihr eure Tagesabläufe und Freizeit? Jemand Erfahrung in dem Ausmaß wie ich und auch solch große Probleme damit??

2. Schwangerschaft: nach 2 Sternenkindern bin ich aktüll ganz frisch am Anfang des 6. Monats schwanger und wir freün uns wirklich sehr. Hier aber wieder meine Panik in Zusammenhang mit der Laktose. Hatte dieses Problem auch jemand und wie war das bei der Geburt? Ich meine um es deutlich auszudrücken, wenn ich groß auf Toilette muss, ist das maximal breiig und schießt durch die Gase nur so heraus. Ich kann mir nicht vorstellen wie das bei der natürlichen vaginalen Geburt funktionieren soll? Und bei einer Spontangeburt ohne Vorankündigung ist man ja im seltensten Fall mit geleertem Darm vorbereitet. Aber wenn ich dann beim Pressen „durchfallartig“ und das noch dazu mit dem Druck der Gase ausscheide, dann fällt das ja nicht einfach ins Tuch hinab wie es bei „normalen“ Fraün ohne Laktoseintoleranz ist. Und auch hier steht ja noch das Thema des wirklich extrem ekelhaften Geruches im Raum. Wer will das schon vor seinem Mann „bildlich“ und auch vor Fremden so erleben? Oh man, mir ist das so peinlich, aber wie soll ich mich bei der Geburt wohl fühlen und entspannt auf die Geburt konzentrieren mit solchen Gedanken? Ich habe dann auch schon die Geburt via Kaiserschnitt in Betracht gezogen, wobei man mir sagte, dass das durch die lahm gelegten Muskeln nicht anders wäre und man ja auch nach dem Kaiserschnitt einen Katheter bekommt und am ersten Tag nicht aufstehen darf. Man würde erst nach 1-2 Tagen wieder normale Darmbewegungen haben und daher erst später wieder Stuhlgang. Aber bei meiner wirklich extrem schnellen Verdauung in Zusammenhang mit der Laktoseintoleranz kann ich mir das nicht vorstellen. Und diese geschossartigen Durchfälle in eine Pfanne zu machen im Liegen? Das geht ja wohl auch nicht. Ich weiß ich mache mir hier wirklich Gedanken die man vielleicht einfach vergessen sollte, aber welche betroffene Mutter würde sich diese Fragen nicht stellen, die Ängste und Sorgen dahingehend sind nun mal da und egal wie peinlich mir das alles ist, hoffe ich auf Erfahrungsberichte von euch und auf hoffentlich einigermaßen aufbaünde Worte.

Ich würde mich wirklich SEHR über eure Erfahrungen freün! Seid gegrüßt und schonmal vielen lieben Dank im Voraus!! :-) ;-)



verfasst von izzabell81 E-Mail, 11.07.2019, 18:04


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  • Geburt mit Laktoseintoleranz - Angst v. Durchfall - izzabell81, 11.07.2019, 18:04

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